Zucker ist nicht ungesund

Natürlich ist Zucker nicht ungesund, das muss jetzt auch in diesem Stevia-Blog mal in aller Deutlichkeit gesagt werden. Ja ich weiß, Sie haben gerade erleichtert aufgeatmet und das Lächeln in Ihrem Gesicht sagt deutlich „das habe ich doch schon immer geahnt“.

Doch Stopp … halt, halt!
Der Tafel Schokolade können Sie sich gleich noch widmen. Vorher sollten Sie aber diesen Artikel bis zum Ende lesen.

Der Mensch braucht Zucker, wußten Sie das?

Ja, und zwar unbedingt! Zucker ist die wichtigste Energiequelle für den Körper. Ohne Zucker könnten unsere Muskeln, Organe und auch das Gehirn nicht richtig funktionieren. Zucker ist also (über)lebenswichtig und somit auch gesund.

Auf die richtige Menge kommt es an

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk der Natur und von daher ist es nicht wirklich überraschend, dass er seinen wichtigsten Energielieferanten, den Zucker, selbst herstellt. Er kann es nicht nur sondern er tut es, und zwar unablässig und in ausreichender und zuträglicher Menge. Er produziert Zucker aus der täglichen Nahrung die wir ihm zuführen, z.B. aus Obst, Gemüse und sogar aus Fett. Wir müssen ihm also keineswegs extra Zucker mit dem Verzehr von Limonaden oder Süßigkeiten zuführen!

Während aus Obst und Gemüse nicht nur Zucker sondern auch Kohlehydrate geliefert werden die uns auch noch satt machen, führen wir unserem Wunderwerk Körper mit zuckrigen Brausegetränken und Süßkram aller Art zwar noch zusätzlich Energie zu – eine Sättigung bleibt jedoch aus – mit meist unübersehbaren, gravierenden Folgen:

  1. Wir essen mehr, denn wir sind ja nicht satt!
  2. Die zusätzliche Energie verbrauchen wir meist nicht; sie wird von unserem Wunderwerk automatisch in Fett umgewandelt und „deponiert“.
  3. Der übermäßige Zucker greift unsere Zähne an.

Unser täglich Zucker

Jeder Deutsche verzehrt im Jahr zirka 28,8 Kilo Süßigkeiten, teilte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie vergangene Woche mit. Ein Zuwachs von 1,4% allein im letzten Jahr. In Wahrheit liegt die Zuckeraufnahme pro Person sogar noch höher, nämlich bei 30 Kilo! Wußten Sie, dass damit die täglich zuträgliche Menge von 50 Gramm Zucker, um fast das Doppelte überschritten wird? Alarmierende Zahlen!

Und so ist es nicht verwunderlich, dass nach dem Ernährungsbericht der Bundesregierung 67,1% der Männer und 52,9% der Frauen in Deutschland an Übergewicht leiden. Wird nicht dagegen gesteuert, führt dies zu Fettleibigkeit (Adipositas) und zu Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Gelenkschäden sowie Darm-, Prostata- und Brustkrebs.

Sie essen keine 30 Kilo Zucker im Jahr?

Das glaubt niemand von sich, denn das Problem schlummert manchmal im Verborgenen und schmeckt oftmals gar nicht süß. Hätten Sie vermutet, dass z.B. in 100 g fertigem Krautsalat, vier Stück Würfelzucker enthalten sind? Lebensmittelexperten der Verbraucherzentrale nennen den Grund : Zucker wird nicht nur als süßer Geschmacksträger eingesetzt, sondern auch, um Wasser zu binden.

Wichtig zu wissen: Zucker oder zuckerähnliche Stoffe findet man nicht nur in Klassikern wie Limonaden, Süßwaren, Müsli und Getreide- oder Milchprodukten, sondern auch in pikanten Lebensmitteln wie Knabbergebäck, Gewürzgurken oder Dosenravioli.

 Steviaplantage im Norden des Landes (c)MAGWarum Stevia eine Alternative ist?

Zucker ist gesund, zuviel Zucker ist jedoch extrem ungesund. Keine Alternative stellen kalorienfreie, chemisch hergestellte Süßstoffe dar, denn sie gelten sogar als krebserregend; also nicht nur ungesund sondern unter Umständen auch tödlich.

Stevia hingegen ist eine süß schmeckende (Heil)Pflanze, die in ihrem Ursprungsland Paraguay, schon jahrhundertelang als natürliches Süßungsmittel verwendet wird. Sie schmeckt nicht nur süß sondern bietet darüber hinaus noch viele weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Legen Sie beim Kauf von Stevia unbedingt Wert auf Qualität. Das echte Stevia kommt aus Paraguay, trägt ein Herkunftszertifikat und hat idealerweise BIO-Qualität.

Unsere Empfehlung:
Meiden Sie Steviaprodukte aus Fernost und jene, deren Herkunft nicht klar sind. Fragen Sie ruhig nach!

Ich freue mich, wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat.

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Über Yerbabuena - die Stevia-Kenner

Dieses Blog berichtet aus Paraguay - der Heimat der Stevia. Gerne teile ich mein Wissen über Stevia mit meinen Lesern und stehe für Fragen zur Verfügung. Kunden, die das echte Stevia in Bio-Qualität in größeren Mengen einkaufen möchten, stehe ich gerne als Vermittler zur Verfügung. Sprechen Sie mich an!
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6 Antworten zu Zucker ist nicht ungesund

  1. Hagen schreibt:

    Ich habe mal gehört, dass Fett die wichtigste Nährstoffquelle ist. Unser Körper kann auch Kohlenhydrate selbst herstellen um das Gehirn zu versorgen. Außerdem ist Zucker schlecht wenn man abnehmen will hab ich gehört. ABER trotzdem kann ich nicht ohne Gummibärchen leben🙂

    • YerbaBuena-Shop schreibt:

      Unser Körper ist ein Wunderwerk, wenn wir ihn nur lassen würden! Wir haben einfach verlernt, auf die wirklichen Bedürfnisse des Körpers zu hören und lassen uns von der Werbung vereinnahmen. Eine ausgewogene Ernährung ist immer das Beste und da darf man ruhig auch mal Gummibärchen naschen – wie überall: die Menge macht`s🙂

  2. Wolfgang Bertz schreibt:

    Seit längerem schon gebrauche ich Stevia zum Süßen, allerdings nur hälftig mit braunem Rohr-
    zucker, da Stevia solo einen etwas unangenehmen Beigeschmack hat. Da ich andererseits
    aber ungesüßten Kaffee oder Tee einfach nicht herunterbekomme, kann ich dadurch meinen
    Zuckerkonsum verringern.

    • YerbaBuena-Shop schreibt:

      Das ist doch schonmal 50% weniger Zucker🙂 und somit ein „Erfolg“!
      Welche Steviaprodukte verwenden Sie denn? Vielleicht liegt der unangenehme Geschmack darin begründet? Wenn das Produkt hochwertiges Steviosid enthält, müsste der Geschmack angenehm sein. Viele Kunden verwenden unser Stevia sogar im Kaffee.

  3. stbeyer234 schreibt:

    Hallo Petra,

    schade, dass man bei dir nur Kommentare schreiben kann, wenn man sich bei WordPress.com anmeldet

    Grüße Steffen

    • YerbaBuena-Shop schreibt:

      Hallo Steffen,

      danke für die Info, das war mir so gar nicht klar und ich werde es prüfen und dann versuchen zu ändern!

      Um Kommentare zu schreiben wird eigentlich nur Name und Email abgefragt. Der 1. Kommentar wartet anschließend auf Freischaltung durch mich. Dies dient der Spam-Kontrolle.
      Anders verhält es sich vermutlich, wenn man den Blog „abonnieren“ möchte – da muss ich nochmal nachschauen, denn das wäre sicherlich nicht optimal🙂

      Viele Grüße
      Petra

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